
Russland hatte die Ukraine in der Nacht mit mehr als 240 Drohnen sowie 13 ballistischen Raketen angegriffen. Selenskyj schrieb auf Telegram, die Angriffe hätten sich gegen zivile Infrastruktur und Wohnhäuser gerichtet.
Klitschko: Anwohner sollen Kiew verlassen
Tausende Wohnblöcke in Kiew sind ohne Strom. Bürgermeister Klitschko rief die betroffenen Bürger auf, angesichts der herrschenden Temperaturen die Stadt nach Möglichkeit vorübergehend zu verlassen.
Auch aus der westukrainischen Stadt Lwiw, deutsch Lemberg, gibt es Berichte über einen russischen Raketenangriff auf die Infrastruktur. In der gesamten Ukraine galt Luftalarm.
Russland rechtfertigt Angriffe mit angeblichem ukrainischen Angriff auf Putins Residenz
Russland rechtfertigte die nächtlichen Angriffe mit dem angeblichen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Residenz von Staatschef Putin im Dezember. Ziel sei Energie-Infrastruktur gewesen, die den militärisch-industriellen Komplex versorge, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau.
So habe Russland bei den nächtlichen Angriffen die Hyperschall-Mittelstreckenrakete Oreschnik verwendet. Moskau hatte Oreschnik erstmals im November 2024 gegen eine Rüstungsfabrik in der Ukraine eingesetzt.
Russischen Angaben zufolge kam es nach einem ukrainischen Angriff in der Region Belgorod zu einem Stromausfall. Mehr als 500.000 Menschen seien ohne Elektrizität und Heizung, erklärte der örtliche Gouverneur.
Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



