
Biden zufolge wurde eine Militärbasis in Jordanien angegriffen. Er kündigte an, die Verantwortlichen für die Tat zur Rechenschaft zu ziehen. Es gab zunächst widersprüchliche Angaben darüber, welcher US-Stützpunkt in der Grenzregion getroffen wurde. Der Nachrichtensender Al-Dschasira zitierte einen jordanischen Regierungsvertreter, der sagte, der angegriffene US-Stützpunkt befinde sich außerhalb Jordaniens. Pro-iranische Milizen im Irak bekannten sich zu der Attacke und erklärten, sie hätten vier US-Militärbasen angegriffen, davon drei in Syrien am Sonntagmorgen.
Der US-Nachrichtensender CNN berichtet, dass die Drohne zwar von durch den Iran unterstützten Kämpfern kam, aber aus Syrien losgeschickt wurde. Es sei unklar, warum die Luftabwehr die Drohne nicht habe abfangen können.
Es ist das erste Mal seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober, dass US-Soldaten im Nahen Osten durch einen feindlichen Angriff getötet wurden. Durch den Gaza-Krieg sind US-Truppen als Verbündete Israels ins Visier proiranischer Milizen geraten. Anhänger dieser Militäreinheiten haben Angriffe auf US-Stützpunkte im Irak und im benachbarten Syrien in den vergangenen Wochen verstärkt. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte zählte seit Mitte Oktober mehr als 100 Angriffe auf Stützpunkte in Syrien. Vereinzelt griffen US-Kräfte auch Ziele proiranischer Milizen an.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
