
Das beschloss das Domkapitel, also die Verwaltung, auf einer Klausurtagung, wie der Kölner Stadt-Anzeiger meldet. Zur Begründung wird auf stark gestiegene Kosten für Personal und Material verwiesen. Für Gottesdienste und Gebete soll die Kathedrale weiterhin frei zugänglich sein. Laut Dompropst Assmann sind etwa 99 Prozent der Dom-Besucher Touristen.
Seit 1996 zählt der Kölner Dom zum Weltkulturerbe. Das Erzbistum Köln, das für die Betriebskosten des Doms zuständig ist, hatte 2024 rund 666 Millionen Euro an Kirchensteuern eingenommen.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
