Dienstag, 16. August 2022

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Traditionelle Nutzpflanzen
Gärtnern mit alten Sorten

Pastinaken, Sternrenette, Mairübchen: Alte Obst- und Gemüsesorten stehen nicht nur bei Spitzenköchen hoch im Kurs, sie erfreuen auch immer mehr Gärtnerinnen und Gärtner. Die traditionellen Nutzpflanzen wachsen langsamer, schmecken dafür aber intensiver und enthalten mehr Nährstoffe.

Moderation: Britta Fecke | 12.04.2018

    Verschiedenfarbige Möhren und Rüben der Sorte Ochsenherz in einer bunt zusammengestellten Kiste
    Verschiedenfarbige Möhren und Rüben der Sorte Ochsenherz in einer bunt zusammengestellten Kiste (dpa / Carmen Jaspersen)
    Die ursprünglichen Sorten wurden nicht auf hohen Ertrag und hastiges Wachstum hin gezüchtet, sondern sind robust und hart im Nehmen: Sie brauchen keinen synthetischen Dünger und kommen auch mit Trockenheit besser zurecht als die handelsüblichen Hybridzüchtungen. Ideale Bedingungen also für umweltbewusste Gärtner und Konsumenten.
    Wo bekomme ich solche alten Sorten zu welchen Preisen? Lassen sich die Pflanzen nachzüchten? Und wie lassen sich Portulak, weiße Beete und Erdbeerspinat verarbeiten? Britta Fecke diskutiert unsere und Ihre Fragen live mit Expertinnen und Experten einer ökologischen Zuchtstation.
    Gesprächsgäste:
    Live aus der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen in Grebenstein
    Im Gespräch: L. Watschon, B. Fecke, C. Jünemann, Dr. K. Mittelstraß (v.l.n.r.). Auf dem Tisch stehen   Weiße Beete, Kerbel und Elefantenknoblauch
    L. Watschon, B. Fecke, C. Jünemann, Dr. K. Mittelstraß (v.l.n.r.). Auf dem Tisch: Weiße Beete, Kerbel und Elefantenknoblauch (Deutschlandradio / Stefan Römermann)
    Hörerfragen sind wie immer willkommen.
    Die Nummer für das Hörertelefon lautet: 00 800 - 44 64 44 64
    Und die E-Mail-Adresse: marktplatz@deutschlandfunk.de