Darts
Trans-Frauen nicht mehr bei Frauen-Turnieren zugelassen

Trans-Frauen wie die Niederländerin Noa-Lynn van Leuven dürfen im Darts ab sofort nicht mehr an Frauen-Turnieren teilnehmen.

    Drei Pfeile stecken in einer Dartscheibe.
    Transfrauen dürfen nicht mehr an Frauen-Turnieren im Darts teilnehmen. (imago images / Westend61 / Ezequiel Gimà nez )
    Das sieht eine neue Richtlinie der zuständigen Dach-Organisation Darts Regulation Authority (DRA) vor, die der Profiverband PDC übernommen hat. Die PDC richtet auch die Weltmeisterschaft im Londoner Alexandra Palace aus, an der van Leuven schon zweimal teilgenommen hat. Bei für Männer und Frauen offenen Turnieren - wie der WM - dürfte sie weiter starten. Die DRA unterstrich, sie sei inklusiv und ermutige alle zu Starts in gemischten Turnieren.

    IOC mit ähnlicher Entscheidung

    Van Leuven sprach in einem bei Instagram veröffentlichten Video dennoch von einem Rücktritt, den sie sich nicht ausgesucht habe. "Ich habe jahrelang so verdammt hart dafür gearbeitet, um bis hierhin zu kommen. Und nun, mit nur einer Entscheidung, bekomme ich gesagt, dass ich nicht mehr dazugehöre", sagte die 29-Jährige.
    Alle Sportlerinnen sollen sich nach dem Willen des Internationalen Olympischen Komitees künftig Geschlechtertests unterziehen, um an internationalen Frauen-Wettbewerben teilnehmen zu dürfen. Trans Frauen soll ein Start in der Frauenkategorie künftig untersagt sein, hatte das IOC beschlossen.
    Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.