Handelspolitik
Transatlantik-Koordinator stellt Bedingungen für Abkommen mit USA

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Hakverdi hat Bedingungen für ein neues Handelsabkommen mit den USA gestellt.

    Metin Hakverdi (SPD) spricht im Bundestag.
    Der Transatlantik-Koordinator der Bundesrehierung, Metin Hakverdi (SPD) (Philip Dulian / dpa / Philip Dulian)
    Ein solcher Deal sollte nur dann geschlossen werden, wenn er Deutschland wirksam vor erneuten Zollnachforderungen und vor weiteren geostrategischen Volten des US-Präsidenten schütze, sagte der SPD-Politiker dem "Tagesspiegel" aus Berlin. Die amerikanische Seite dürfte auf eine rasche Einigung drängen, da Trump die neuen Zölle lediglich für einen Zeitraum von 150 Tagen verhängen könne. Nun gehe es darum, sich in Europa eng abzustimmen.
    Das Europäische Parlament hatte gestern die Umsetzung des Handelsabkommens mit den USA vorerst gestoppt. Der Vorsitzende des Handelsausschusses, der SPD-Politiker Lange, verwies zur Begründung auf neue Zölle der US-Regierung, deren Auswirkungen noch nicht absehbar seien.
    Hintergrund ist das Urteil des Supreme Court, wonach zahlreiche Zölle gegen Handelspartner der USA unwirksam sind. Trump hatte daraufhin einen neuen weltweiten Sonderzoll von 15 Prozent auf Basis eines anderen Gesetzes angekündigt. Er soll von heute an gelten.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.