
In der Provinzhauptstadt Tabris im Nordwesten des Landes versammelten sich tausende Menschen. Dorthin waren nach dem Unglück die Leichen Raisis, des ebenfalls ums Leben gekommenen Außenministers Amirabdollahian sowie sieben weiterer Todesopfer gebracht worden. Ihre Särge wurden auf einem Lastwagen aufgebahrt und durch die Menge der Trauernden gefahren. Weitere Trauerfeiern sind in der religiösen Hochburg und Pilgerstadt Ghom sowie in der Hauptstadt Teheran geplant. Der Leichnam von Präsident Raisi soll am Donnerstag in dessen Heimatstadt Maschad beigesetzt werden. Insgesamt hat Irans Religionsführer Ajatollah Chamenei eine fünftägige Staatstrauer angeordnet.
Diese Nachricht wurde am 21.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
