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Treffen mit Generalsekretär StoltenbergTrump findet Nato doch "nicht mehr obsolet"

US-Präsident Trump steht an einem Rednerpult und grinst breit, hinter ihm die Flaggen der USA und der Nato. (AFP/Nicholas Kamm)
US-Präsident Donald Trump nach seinem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Washington. (AFP/Nicholas Kamm)

US-Präsident Trump hat erneut eine Kehrtwende vollzogen - diesmal in Bezug auf die Nato. Er habe mal gesagt, das Militärbündnis sei obsolet, erklärte Trump nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Stoltenberg in Washington. Das sei nun "nicht länger" der Fall.

Nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Stoltenberg in Washington sagte Trump, er würdige die Rolle der Allianz im Kampf gegen den Terrorismus. Das Bündnis sei ein Bollwerk für Frieden und Sicherheit. Er wolle mit den anderen Mitgliedsländern zusammenarbeiten, um die Nato zu stärken. Allerdings erneuerte der US-Präsident auch seine Forderung an die Verbündeten, die Verteidigungsausgaben aufzustocken.

"Vor langer Zeit" anderer Meinung gewesen

Trump hatte im Wahlkampf die Zukunftsfähigkeit der Nato mehrfach bezweifelt und das Bündnis als überholt bezeichnet. Bei der Pressekonferenz nahm er darauf Bezug, indem er erklärte, er habe sich "vor langer Zeit" darüber beschwert, dass das Bündnis nicht genug im Kampf gegen den Terrorismus tue. Die Nato habe ihr Verhalten aber diesbezüglich geändert. "Ich habe gesagt, es ist obsolet. Es ist nicht länger obsolet", sagte der US-Präsident.

Stoltenberg lobt "starkes Bekenntnis" zur Sicherheit Europas

Stoltenberg sprach seinerseits von einem ausgezeichneten sowie produktiven Treffen und lobte ein "sehr starkes Bekenntnis" der Vereinigten Staaten zur Sicherheit Europas. Die Ausgaben für die Verteidigung bewegten sich in den Mitgliedsstaaten bereits in die richtige Richtung. Mit Blick auf das Verhältnis zu Russland fügte Stoltenberg hinzu, die Nato müsse einen gemeinsamen Weg im Umgang mit Moskau finden.

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