Persischer Golf
Trotz verlängerter Waffenruhe bleibt die Lage angespannt

Trotz der von den USA angekündigten Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran bleibt die Lage in der Straße von Hormus angespannt.

    US-Präsident Donald Trump spricht im Oval Office des Weißen Hauses. Im Hintergrund stehen Männer in Anzügen.
    US-Präsident Trump hat auf seinem Netzwerk Truth Social angekündigt, die Waffenruhe im Iran-Krieg zu verlängern. (Julia Demaree Nikhinson / AP / dpa / Julia Demaree Nikhinson)
    Nach Ansicht des Iran ist die andauernde US-Blockade iranischer Häfen ein Verstoß gegen die Feuerpause. Parlamentspräsident Ghalibaf schrieb auf der Plattform X, die Öffnung der Straße von Hormus sei nicht möglich, wenn es zu solchen Verstößen gegen die Waffenruhe komme. Die iranischen Revolutionsgarden brachten nach eigener Darstellung in der Meerenge zwei Frachtschiffe unter ihre Kontrolle.
    Ein Sprecher des Außenministeriums in Teheran erklärte, der Iran habe noch nicht über eine Fortsetzung der Friedensgespräche mit den USA entschieden. US-Präsident Trump hatte kurz vor Ablauf der Feuerpause angekündigt, von neuen Angriffen abzusehen, bis Gespräche mit der iranischen Führung zu einem Ende gekommen seien. Eine neue Frist für die Waffenruhe setzte er nicht. Mit den USA, Israel und dem Iran betonten alle Konfliktparteien, dass sie auf eine Fortsetzung der Kampfhandlungen vorbereitet seien, sofern es nicht zu Gesprächen und einer Einigung komme.
    Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.