
Das berichtet die Nachrichtenagentur AP angesichts der Aussagen von Vertretern des US-Verteidigungsministeriums bei einer Anhörung im Repräsentantenhaus. Eine Störung des Schiffverkehrs über einen derart langen Zeitraum hätte erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft. Nach Angaben von US-Präsident Trump hat die Marine vor knapp zwei Wochen mit der Zerstörung erster Minen begonnen. Schätzungen zufolge befinden sich in der Straße von Hormus noch bis zu 5.000 ankertauende Treibminen, die von iranischen Schiffen gelegt wurden.
Trotz der von den USA angekündigten Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran bleibt die Lage in der Straße von Hormus angespannt. Nach Ansicht des Iran ist die andauernde US-Blockade iranischer Häfen ein Verstoß gegen die Feuerpause. Unterdessen brachten die iranischen Revolutionsgarden nach eigener Darstellung zwei Frachtschiffe unter ihre Kontrolle. Mit den USA, Israel und dem Iran betonten alle Konfliktparteien, dass sie auf eine Fortsetzung der Kampfhandlungen vorbereitet seien, sofern es nicht zu Gesprächen und einer Einigung kommen.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
