Kampf um den Parteivorsitz
Trotz Wahlniederlagen und Umfragewerten: Kubicki sieht Chancen für die FDP

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Kubicki hat sich zuversichtlich über die Zukunft der Freien Demokraten geäußert, ungeachtet des Scheiterns bei den letzten Wahlen und von Umfragewerten um drei Prozent.

    Wolfgang Kubicki spricht zu Delegierten in Neumünster. Er hat einen grauen Anzug an und eine rosa Krawatte.
    Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki (Archivbild) (dpa / Axel Heimken)
    Die FDP müsse ihre Kernbotschaften wieder klar und deutlich unter die Wählerinnen und Wähler bringen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Wörtlich nannte er: "Wirtschaftliche Vernunft, Schutz der Bürgerrechte, Absage an den ideologischen Firlefanz unserer Mitbewerber." Er wolle, dass sich die verloren gegangenen Wähler wieder der FDP annäherten und nicht andersherum. Dabei unterscheide er nicht zwischen Wählern erster und zweiter Klasse, meinte der 74-jährige Kubicki, der angekündigt hat, beim Parteitag Ende Mai für den Vorsitz zu kandidieren. Dann will auch der nordrhein-westfälische Parteivorsitzende Höne antreten. Der 39-Jährige erklärte, die FDP brauche einen Neustart.
    Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.