
Die Insel sei "umzingelt von russischen und chinesischen Schiffen". Trump hatte schon öfter damit gedroht, Grönland den USA einzuverleiben. Auch militärische Mittel schloss er nicht aus.
Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen forderte die Vereinigten Staaten auf, ihre Drohungen zu unterlassen. Die USA hätten kein Recht, eines der Länder des Königreichs Dänemark zu annektieren. Sie erinnerte daran, dass Grönland Teil der NATO sei.
Post aus Trump-Umfeld sorgt für Irritationen
Zuvor hatte ein Online-Post aus dem Umfeld der US-Regierung für Irritationen gesorgt. Die Ehefrau von Trumps Vize-Stabschef Miller hatte eine Grönland-Karte in den Farben der US-Flagge gepostet und mit dem Kommentar "bald" versehen. Grönlands Regierungschef Nielsen erklärte: "Unser Land steht nicht zum Verkauf, und unsere Zukunft wird nicht durch Beiträge in sozialen Medien entschieden."
Der dänische Botschafter in den USA, Sörensen, ermahnte Washington, die territoriale Integrität des Königreichs zu wahren.
Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
