USA
Trump droht dem Iran mit Totalzerstörung vor Ablauf seines Ultimatums

US-Präsident Trump hat seine Drohungen gegenüber dem Iran kurz vor Ablauf eines Ultimatums verschärft.

    Von der Bühne aus betrachtet sieht man die Menge der Reporter während einer Pressekonferenz. Im Vordergrund steht Präsident Trump an einem Rednerpult.
    US-Präsident Trump vor der Presse (Mark Schiefelbein / AP / dpa / Mark Schiefelbein)
    In einer Pressekonferenz in Washington erklärte Trump, das ganze Land könne in einer einzigen Nacht ausgeschaltet werden. Dies könne bereits morgen geschehen. Der Präsident hatte Teheran eine Frist bis morgen Abend US-Zeit gesetzt, um die für den globalen Energiehandel strategisch wichtige Straße von Hormuz wieder zu öffnen. Andernfalls drohten Angriffe auf die Infrastruktur und Energieanlagen des Landes. Verteidigungsminister Hegseth kündigte zudem die bislang schwersten Luftschläge an.
    Trump berichtete in der Pressekonferenz auch über die erfolgreiche Rettung eines US-Piloten, dessen Kampfjet vom Iran abgeschossen worden war.
    Die iranische Führung wies einen Vorschlag für eine Waffenruhe zurück. Man poche stattdessen auf ein endgültiges Ende des Konflikts, hieß es laut Staatsmedien aus Teheran. Zudem verlange man Reparationen für die Kriegsschäden und die Aufhebung aller Wirtschaftssanktionen. Der Plan war laut Medienberichten von Pakistan als Vermittler vorgelegt worden.
    Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.