Iran-Krieg
Trump droht Iran mit Sprengung des weltgrößten Erdgasfelds South Pars und macht allein Israel für Angriff auf die Anlage verantwortlich

Im Iran-Krieg spitzt sich die Lage angesichts der Attacken auf die Energieindustrie der Region weiter zu. US-Präsident Trump drohte mit der Sprengung des größten Gasfelds der Welt "South Pars".

    Arbeiter im South-Pars-Gasfeld, das sich im Persischen Golf zwischen Katar und Iran erstreckt.
    Arbeiter im South-Pars-Gasfeld, das sich im Persischen Golf zwischen Katar und dem Iran erstreckt. (picture alliance / dpa / Abedin Taherkenareh)
    Er wolle ein solches Ausmaß an Gewalt und Zerstörung nicht genehmigen, erklärte er. Doch sollte der Iran erneut Katars LNG-Anlagen angreifen, werde er nicht zögern, dies zu tun. Israel hatte gestern erstmals South-Pars-Anlagen beschossen. Die Vereinigten Staaten hätten von diesem konkreten Angriff nichts gewusst, führte Trump aus. Und Katar sei schon gar nicht daran beteiligt gewesen. Trump betonte ausdrücklich, Israel werde dieses wichtige und wertvolle Gasfeld von sich aus nicht mehr angreifen. Seinen Ausführungen zufolge wurde nur ein relativ kleiner Teil der gesamten Anlage beschädigt.
    Der Iran hatte als Reaktion auf die South-Pars-Attacke Industrieanlagen in Katar und anderen Golfstaaten beschossen. An den Märkten nahmen die Sorgen vor länger anhaltenden Problemen bei der globalen Energieversorgung zu. Die Nordsee-Ölsorte Brent verteuerte sich um bis zu sechs Prozent auf über 109 Dollar pro Barrel. In den USA stieg der Tankstellenpreis für Diesel auf über 5 Dollar je Gallone.
    Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.