
Eine Sprecherin teilte in Brüssel mit, es gebe Optionen, um die Interessen der EU zu schützen. Zugleich betonte sie, dass man das Handelsabkommen mit den USA im Einklang mit der üblichen Gesetzgebungspraxis umsetze. Trump hatte auf seiner Online-Plattform erklärt, dass die Zölle für europäische Pkw und Lastwagen ab nächster Woche auf 25 Prozent erhöht werden. Als Begründung führte er an, dass die EU das im vergangenen Jahr vereinbarte Handelsabkommen mit den USA nicht einhalte. In dem Abkommen wurde für die meisten europäischen Waren ein Zollsatz von 15 Prozent festgelegt. Die EU verpflichtete sich im Gegenzug unter anderem, ihre Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen. Die Vereinbarung muss noch von den EU-Mitgliedstaaten gebilligt werden.
Diese Nachricht wurde am 02.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
