Handel
Trump: Einfuhrzölle für Pkw und Lkw aus der EU werden auf 25 Prozent angehoben - Kritik von Autoverband

Der Verband der Automobilindustrie hat die von US-Präsident Trump angekündigte Anhebung der Zölle auf Fahrzeuge aus der EU kritisiert.

    ARCHIV - 18.04.2026, USA, Washington: US-Präsident Donald Trump spricht im Oval Office des Weißen Hauses.
    US-Präsident Trump (Archivbild) (Julia Demaree Nikhinson / AP / dpa / Julia Demaree Nikhinson)
    VDA-Präsidentin Müller teilte mit, die zusätzlichen Kosten wären für die deutsche und die europäische Automobilindustrie enorm. Sie rief die EU und die USA auf, zu deeskalieren und das Gespräch zu suchen. Der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europaparlament, Lange, betonte, Trumps Ankündigung zeige, wie unzuverlässig die US-Seite sei. Die EU müsse darauf mit großer Klarheit und Entschlossenheit reagieren.
    Trump hatte auf seiner Online-Plattform mitgeteilt, dass die Zölle für europäische Pkw und Lastwagen ab der nächsten Woche auf 25 Prozent erhöht werden. Als Begründung führte er an, dass die EU das im vergangenen Jahr vereinbarte Handelsabkommen mit den USA nicht einhalte. In dem Abkommen wurde für die meisten europäischen Waren ein Zollsatz von 15 Prozent festgelegt. Die EU verpflichtete sich im Gegenzug unter anderem, ihre Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen. Die Vereinbarung muss noch von den EU-Mitgliedsstaaten gebilligt werden.
    Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.