Nach Besuch bin Salmans
Trump erklärt Saudi-Arabien zu "wichtigem Nicht-NATO-Verbündeten"

Saudi-Arabien wird nach den Worten von US-Präsident Trump ein wichtiger Nicht-NATO-Verbündeter der Vereinigten Staaten.

    Washington: US-Präsident Donald Trump trifft den saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Oval Office des Weißen Hauses. Sie sitzen nebeneinander.
    Saudi-Arabiens Kronprinz bin Salman ist zu Besuch in Washington (Evan Vucci / AP / dpa / Evan Vucci)
    Dadurch werde man die militärische Zusammenarbeit auf eine noch höhere Ebene heben, sagte Trump bei einem Galadinner im Weißen Haus mit dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Bislang haben 19 Länder diesen Status, der eine enge militärische Kooperation mit den USA vorsieht. Bin Salman war in Washington mit außergewöhnlichen Ehren empfangen worden. An dem Emfpang im Weißen Haus nahmen auch Prominente wie der Tech-Milliardär Musk und der Fußballspieler Ronaldo teil.
    Im Rahmen des Besuchs wurde der Verkauf von amerikanischen F-35-Kampfjets an Saudi-Arabien besiegelt. Beide Länder schlossen zudem eine Vereinbarung zur zivilen Nutzung der Atomkraft. Es war bin Salmans erster Besuch in Washington seit der Ermordung des saudischen Journalisten und Regierungskritikers Khashoggi 2018. Entgegen der Einschätzung von US-Geheimdiensten erklärte Trump dazu, der saudische Kronprinz habe von der Ermordung Khashoggis nichts gewusst.
    Diese Nachricht wurde am 19.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.