Iran-Krieg
Trump ermutigt Öltanker zur Durchfahrt der Straße von Hormus

US-Präsident Trump hat Ölkonzernen nahegelegt, trotz des Iran-Krieges die Straße von Hormus zu nutzen.

    Vereinigte Arabische Emirate: Öltanker und Frachtschiffe reihen sich in der Straße von Hormus auf, gesehen von Khor Fakkan.
    Öltanker und Frachtschiffe reihen sich in der Straße von Hormus auf, gesehen von Khor Fakkan. (Altaf Qadri / AP / dpa / Altaf Qadri)
    Er denke, diese sollten das tun, antwortete Trump auf eine Journalisten-Frage. Praktisch alle Minen des Irans seien unschädlich gemacht worden. Zudem seien iranische Minenlegeboote zerstört worden.
    Wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt, wollen die G7-Staaten die Straße von Hormus wieder für die Handelsschifffahrt befahrbar machen. Geplant sei eine Eskorte durch Kriegsschiffe. Um diese zu gewährleisten, sei jedoch eine mehrwöchige Vorarbeit nötig, sagte Frankreichs Präsident Macron nach einer von ihm geleiteten Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der G7.
    Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs gibt Deutschland einen Teil seiner Ölreserven frei. Bundeswirtschaftsministerin Reiche sagte in Berlin, man komme damit einer Bitte der Internationalen Energie-Agentur IEA nach. Man gehe in der Folge von sinkenden Spritpreisen aus. Reiche sprach von einem Signal in den Markt, um hohe Risikoaufschläge und Spekulationsgewinne einzudämmen. Um die Belastung für Pendler und Unternehmen zu dämpfen, sollen laut der CDU-Politikerin zudem Preiserhöhungen an Tankstellen künftig nur noch einmal pro Tag erlaubt sein.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.