Vereinbarung mit Rutte
Trump erwartet uneingeschränkten Zugang der USA zu Grönland

US-Präsident Trump geht davon aus, dass die USA durch die geplanten Gespräche über Grönland einen unbegrenzten Zugang zu der Arktisinsel bekommen.

    Das Inspektionsschiff HDMS Vaedderen der dänischen Marine läuft aus Nuuk aus.
    Ein Schiff der dänischen Marine läuft aus Nuuk aus. (IMAGO / Ritzau Scanpix)
    Im Wesentlichen gehe es um uneingeschränkten Zugang ohne zeitliche Begrenzung, sagte er in einem Fernsehinterview. Die Übereinkunft werde darauf hinauslaufen, dass die USA alles bekämen, was sie wollten, und zwar kostenlos. Trump kündigte an, dass auf Grönland ein Teil seines Abwehrschirms "Golden Dome" gebaut werden solle.
    Der US-Präsident hatte gestern am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos eine Vereinbarung mit NATO-Generalsekretär Rutte zu Grönland getroffen, die weitere Gespräche vorsieht. Rutte erklärte, die Mitgliedsländer der Allianz müssten ihre Anstrengungen für die Sicherheit in der Arktis verstärken. Dänemark stellte erneut klar, dass es keine Verhandlungen über die Souveränität Grönlands geben werde.
    Der NATO-Oberbefehlshaber ⁠in Europa, Grynkewich, erklärte, die zunehmende Zusammenarbeit zwischen China und Russland in der Arktis bereite Sorgen. Der US-General verwies auf gemeinsame See- und Luftpatrouillen beider Länder in den vergangenen Jahren. China wies Behauptungen zurück, eine Bedrohung für Grönland darzustellen.
    Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.