Netanjahu zu Gast im Weißen Haus
Trump für dauerhafte Umsiedlung von Palästinensern - "USA sollten Gazastreifen kontrollieren"

Die USA wollen den Gazastreifen nach den Worten von Präsident Trump übernehmen und wirtschaftlich entwickeln.

    Donald Trump und Benjamin Netanjahu sitzen zusammen vor einem Kamin im Oval Office des Weißen Hauses.
    Israels Premier Netanjahu zu Gast bei US-Präsident Trump im Weißen Haus (Evan Vucci / AP / dpa)
    Beim Besuch von Israels Premierminister Netanjahu in Washington sagte Trump, seiner Ansicht nach könne der vom Krieg zerstörte Landstrich neu aufgebaut werden. Es solle eine große Zahl von Arbeitsplätzen und Wohnraum geschaffen werden. Er schloss nicht aus, zur Absicherung dieser Pläne im Zweifel auch US-Truppen in das palästinensische Küstengebiet zu schicken. Trump bekräftigte, die rund zwei Millionen Palästinenser sollten in arabische Nachbarstaaten wie Ägypten und Jordanien umsiedeln. Netanjahu sprach von unkonventionellen Denkweisen und frischen Ideen, die Aufmerksamkeit verdienten.
    Ägypten und Jordanien wiesen den Vorstoß umgehend zurück. Saudi-Arabien erklärte, man wende sich gegen jegliche Verletzung der legitimen Rechte des palästinensischen Volkes, sei es durch israelische Siedlungspolitik, die Annexion von Land oder Versuche, die Bevölkerung zu vertreiben. Die Hamas nannte die Vorschläge Trumps lächerlich und absurd.
    Diese Nachricht wurde am 05.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.