Fernsehinterview
Trump: "Iran-Krieg bald zu Ende", Widerspruch von den Revolutionsgarden

US-Präsident Trump geht nach eigener Darstellung von einer nicht mehr allzu langen Dauer des Kriegs gegen den Iran aus.

    Trump im dunklen Jackett und mit blauer Krawatte spricht engagiert in ein Mikrofon.
    Hält den Irankrieg für so gut wie beendet: US-Präsident Donald Trump. (dpa / picture alliance / Sipa USA)
    Er sagte dem Sender CBS, der Iran habe keine Marine, keine Kommunikationssysteme und keine Luftwaffe mehr. Auch seien dessen Raketen fast vollständig zerstört und Drohnen samt Fabriken ausgeschaltet worden. Für ein Ende der Kämpfe bereits in dieser Woche aber sei es noch zu früh, erklärte Trump weiter. Man gehe entschlossener denn je voran, um die langjährige Gefahr ein für alle Mal zu beenden. In Teheran erwiderten die Revolutionsgarden, sie seien es, die das Ende des Krieges bestimmten. Der künftige Status der Region liege in den Händen der eigenen Streitkräfte.
    Nach dem Beginn der gemeinsamen israelisch-amerikanischen Angriffe Ende Februar hatte Trump eine Kriegsdauer von vier bis fünf Wochen in Aussicht gestellt.
    Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.