
Eine genaues Datum nannte der Präsident nicht. Laut übereinstimmenden Berichten amerikanischer Medien verstärken die USA derzeit ihre Militärpräsenz in der Region. Demnach sind drei weitere Schiffe und 2.500 Marines auf dem Weg dorthin.
Die Straße von Hormus ist derzeit faktisch für den Frachtverkehr gesperrt; die iranischen Streitkräfte haben bereits mehrfach Handelsschiffe mit Raketen angegriffen. Wegen ausbleibender Öllieferungen steigen die Kraftstoffpreise weltweit. Die G-7-Staatengruppe prüft derzeit eine eigene Marinemission im Persischen Golf.
Widerspruch aus Deutschland
Bundeskanzler Merz hatte allerdings am Freitag erklärt, bisher gebe es keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken. Ablehnung kam zudem vom Grünen-Politiker Hofreiter: Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die deutsche Marine verfüge nicht über ausreichende Kapazitäten, um dort den Schiffsverkehr zu schützen und gegen die iranischen Streitkräfte auf den vielen kleinen vorgelagerten Inseln vorzugehen.
Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
