
Bei einem Staatsbankett mit US-Präsident Trump sagte Xi in Peking, es handle sich um die wichtigste bilaterale Beziehung der Welt. Beide Länder sollten Partner statt Gegner sein. Auch Trump würdigte den langjährigen Austausch mit China. Er bezeichnete Xi als "Freund" und lud ihn zu einem Gegenbesuch in Washington im September ein.
Vor dem Abendessen hatten Trump und Xi ein längeres Gespräch geführt. Dabei warnte der chinesische Staatschef die USA vor einem Konflikt wegen der Taiwan-Frage. Die Beziehungen könnten dadurch in "eine äußerst gefährliche Lage" kommen. China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets und strebt eine Vereinigung mit dem Festland an - notfalls auch mit militärischen Mitteln. Die USA unterstützen den demokratisch regierten Inselstaat und planen unter anderem den Verkauf von Waffen.
Weiteres Thema war der Iran-Krieg. Das Weiße Haus erklärte, Trump und Xi seien sich einig gewesen, dass die Straße von Hormus für Energietransporte offen bleiben müsse.
Diese Nachricht wurde am 14.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
