Blockade der Straße von Hormus
Trump: "Lassen uns nicht erpressen"

US-Präsident Trump hat die erneute Blockade der Straße von Hormus durch den Iran als nutzlosen Erpressungsversuch bezeichnet.

    Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer Satellitenaufnahme
    Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer Satellitenaufnahme (NASA/The Visible Earth)
    Teheran gehe seit Jahren so vor, sagte er vor Journalisten im Weißen Haus. Trump sprach erneut von guten Gesprächen mit dem Iran. Auch Irans Parlamentspräsident Ghalibaf bestätigte Fortschritte bei den Verhandlungen mit den USA. Es gebe jedoch weiterhin eine erhebliche Kluft zwischen den beiden Staaten, sagte er im iranischen Staatsfernsehen. Man sei noch weit von einer endgültigen Einigung entfernt.
    Die iranischen Revolutionsgarden haben derweil mit Angriffen auf alle Schiffe gedroht, die durch die Straße von Hormus zu fahren versuchten. Auf mindestens ein Schiff wurde bereits geschossen. Der Kapitän eines Tankers berichtete nach Angaben britischer Behörden von einem Angriff durch zwei Patrouillenboote der Revolutionsgarden nordöstlich von Oman. Das Schiff und seine Besatzung befänden sich in Sicherheit. Das private maritime Sicherheitsunternehmen Vanguard Tech meldete, die Revolutionsgarden hätten ein ohne Passagiere fahrendes Kreuzfahrtschiff der TUI beim Durchqueren der Meeresenge bedroht. Nahe des Schiffes sei ein Einschlag gemeldet worden, Schäden habe es keine gegeben.
    Diese Nachricht wurde am 19.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.