
Nach US-Plänen wird das Gründungsdokument bei einer Zeremonie am Rande des Weltwirtschaftsforums unterzeichnet. Der "Friedensrat" soll laut Charta unter dem Vorsitz Trumps internationale Konflikte beilegen und eine Alternative zu den Vereinten Nationen darstellen. Ursprünglich war das neue Gremium als Teil des US-Plans für den Gazastreifen vorgestellt worden. Jetzt wird das Palästinensergebiet jedoch nicht mehr genannt.
Nach Angaben von US-Präsident Trump hat der russische Staatschef Putin den Beitritt seines Landes zugesagt. Aus Moskau hieß es bislang, die Einladung werde geprüft. Zusagen gibt es außerdem von Israel, Ägypten, der Türkei, Saudi-Arabien und Argentinien. Mehrere europäische Staaten äußerten Vorbehalte und hoben die Bedeutung der UNO hervor.
Am Rande des Weltwirtschaftsforums will sich Trump morgen auch mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj treffen. Dieser hatte eine Reise in die Schweiz wegen der anhaltenden russischen Luftangriffe auf die Energieversorgung seines Landes bislang offen gelassen.
Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







