
Vizepräsident Vance und der Leiter der Bundesbehörde CMS, zuständig für die Krankenversicherungen Medicare und Medicaid, Mehmet Oz, begründeten den Schritt mit mangelnder Betrugsbekämpfung durch die Regierung des Bundesstaats.
Minnesotas Gouverneur Walz, der im vergangenen Jahr als demokratischer Vizepräsidentschaftskandidat antrat, wies die Vorwürfe zurück und sprach von einer Vergeltungskampagne gegen Bundesstaaten, die von Demokraten regierrt werden.
Der als Fernseharzt bekanntgewordene Oz erklärte, Minnesota habe 60 Tage Zeit, einen umfassenden Korrekturplan vorzulegen. Er bezifferte den jährlichen Schaden durch Betrug im US-Gesundheitswesen auf 300 Milliarden Dollar, wovon rund 100 Milliarden auf Bundesprogramme entfielen.
Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
