Medicaid
Trump-Regierung hält Zahlungen von 259 Millionen Dollar an Minnesota zurück - Aufklärung von

Die Regierung von US-Präsident Trump hat Medicaid-Zahlungen von 259 Millionen Dollar an den ‌Bundesstaat Minnesota ⁠gestoppt.

    Der Kardiologe und TV-Arzt Mehmet Oz spricht in Mikrofone. Im Hintergrund ist eine weitere Person unscharf abgebildet.
    Der Kardiologe und TV-Arzt Mehmet Oz (picture alliance / Anadolu / Ahmet Serdar Eser)
    Vizepräsident Vance ⁠und der Leiter der Bundesbehörde CMS, zuständig für die Krankenversicherungen Medicare und Medicaid, Oz, begründeten den Schritt mit mangelnder Betrugsbekämpfung durch die Regierung des Bundesstaats. Nach Angaben von US-Präsident Trump sollen von Mitgliedern der somalischen Gemeinschaft Gelder in Milliardenhöhe veruntreut worden sein. 
    Die Deutsche Presse-Agentur schreibt hingegen mit Verweis auf US-Medien wie die "New York Times", dass bislang Betrug in Höhe von mehreren Hundert Millionen Dollar im Raum stehe.
    Minnesotas Gouverneur Walz, der im vergangenen Jahr als demokratischer Vizepräsidentschaftskandidat antrat, wies die Vorwürfe gegen seine Regierung zurück und sprach von ⁠einer ⁠Vergeltungskampagne gegen Bundesstaaten, die von Demokraten regiert werden.
    Der als Fernseharzt bekanntgewordene Oz erklärte, Minnesota habe 60 Tage Zeit, einen umfassenden Korrekturplan vorzulegen. Er bezifferte den jährlichen Schaden durch Betrug im US-Gesundheitswesen auf 300 Milliarden Dollar, ​wovon rund 100 Milliarden auf Bundesprogramme entfielen.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.