USA
Trump-Regierung kündigt Bürgerrechtsvereinbarungen zum Schutz von transgender Schülern auf

Die US-Regierung hat mehrere unter den Vorgängerregierungen geschlossene Vereinbarungen zum Schutz von Trans-Schülern aufgekündigt.

    Eine Person mit vielen Regenbogenaccessoires an der Kleidung, einer Sonnenbrille und einem Bart, hält ein Schild hoch, auf dem vor den Farben der Transgender-Pride-Fahne steht „Stand Up & Protect my Trans Fam!“.
    Demonstration für Trans-Rechte in New York (Archivbild) (Getty Images / Spencer Platt)
    Das berichten die New York Times und die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf das Bildungsministerium in Washington. Betroffen seien sechs Abkommen in den Bundesstaaten Delaware, Pennsylvania, Washington und Kalifornien. Ziel der Maßnahme sei es, die unter den Präsidenten Obama und Biden eingeführten Schutzrechte für Trans-Personen an Bildungseinrichtungen zu beenden. Das Ministerium habe erklärt, man wolle sicherstellen, dass das Geschlecht künftig ausschließlich nach der biologischen Zuweisung bei der Geburt definiert werde. Den Schulen drohe bei Nichtbeachtung der Entzug von Bundesmitteln.
    Experten bezeichneten das Vorgehen als beispiellos. Bisher habe es keine Fälle gegeben, in denen die Bundesregierung bereits ausgehandelte zivilrechtliche Vergleiche einseitig beendet habe.
    Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.