
Die Museumsleitung nutze etwa Ausstellungen nicht mehr, um das gemeinsame nationale Erbe zu lehren, sondern als politisches Instrument, um die Bürger zu spalten und zu entmutigen. Nach Ansicht der US-Regierung zeigt das Museum Besuchern ein Bild der USA, das vor allem von Unterdrückung, Rassismus und Ungerechtigkeit geprägt sei.
Die zuständige Smithsonian Institution erklärte auf Anfrage, man diene seit mehr als 180 Jahren der amerikanischen Öffentlichkeit mit unparteiischer und unabhängiger Forschung. Diesem Anspruch werde man auch weiterhin gerecht werden.
Im vergangenen Jahr hatte US-Präsident Trump per Dekret angeordnet, dass Museen auf Geschichtsdarstellungen im Sinne der Regierung hinzuarbeiten haben. Kritiker werfen Trump einen Kulturkampf vor.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
