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USA
Trump sagt in seinem Betrugsprozess aus - Ex-Präsident und Richter Engoron geraten im Gerichtssaal aneinander

In den USA hat Ex-Präsident Turmp bei einer teils hitzigen Gerichtsverhandlung in seinem Betrugsprozess ausgesagt.

    New York: Donald Trump (M), ehemaliger Präsident der USA und republikanischer Präsidentschaftskandidat, wartet flankiert von seinen Verteidigern Alina Habba (l) und Chris Kiss auf die Fortsetzung seines Prozesses wegen Wirtschaftsbetrugs am New York Supreme Court.
    Zivilprozess gegen Ex-Präsident Trump. (Archivbild) (Seth Wenig / POOL AP / dpa / Seth Wenig)
    Richter Engoron wies den 77-Jährigen mehrmals an, auf längliche Reden zu verzichten. Das sei keine politische Kundgebung, das sei ein Gerichtssaal. Trump kritisierte die Generalstaatsanwältin Letitia James als Parteisoldatin der Demokraten. Sie solle sich schämen. Sie sei eine Betrügerin und versuche lediglich, sich in den Präsidentschaftswahlkampf einzumischen. Trump will kommendes Jahr erneut für die Republikaner zum US-Präsidenten gewählt werden.
    Die Staatsanwaltschaft wirft ihm, seinen Söhnen und Mitarbeitern in dem Zivilprozess vor, den Wert der Trump Organization jahrelang manipuliert zu haben, um an günstigere Kredite und Versicherungsverträge zu kommen. Engoron hatte dies vor dem Prozess bereits bestätigt - in dem Verfahren geht es nun vor allem um die Festlegung möglicher Strafen sowie mehrere weitere Anklagepunkte. Trump weist die Vorwürfe zurück.
    Diese Nachricht wurde am 07.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.