Krieg in der Ukraine
Trump schließt Scheitern des Treffens mit Putin nicht aus

Einen Tag vor dem Treffen mit dem russischen Staatschef Putin in Alaska hat US-Präsident Trump Erwartungen daran gedämpft.

    Russlands Präsident Vladimir Putin und US-Präsident Donald Trump stehen auf einem Podium in Helsinki im Jahr 2018
    US-Präsident Trump und Russlands Präsidnet Putin 2018 in Helsinki. (picture alliance / dpa / Valery Sharifulin)
    Er schließe nicht aus, dass die Begegnung ergebnislos bleibe, sagte Trump dem Sender Fox News. Er betrachte das Gespräch in Alaska vor allem als Vorbereitung für ein zweites Treffen unter Einbeziehung auch des ukrainischen Staatschefs Selenskyj, bei dem es dann zu einem "Deal" kommen könne. Der US-Präsident deutete erneut mögliche Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland an, was die Regierung in Kiew strikt ablehnt.
    Putin lobte Trumps Bemühungen um einen Waffenstillstand in der Ukraine. Die US-Regierung unternehme seiner Ansicht nach aufrichtige Anstrengungen, hieß es aus dem Kreml in Moskau.
    Die europäischen Verbündeten der Ukraine befürchten, dass Trump und Putin Verabredungen zulasten der Ukraine treffen könnten. Die Zusammenkunft soll morgen um 21.30 unserer Zeit in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska beginnen.
    Diese Nachricht wurde am 14.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.