
Das Land sei über lange Zeit schlecht behandelt worden und müsse künftig den Respekt erhalten, den es verdiene, sagte Trump in Washington. Konkrete Hilfen nannte er allerdings nicht. Libanons Präsident Aoun bat bei seinem Besuch im Weißen Haus vor allem um Unterstützung für die Regierungstruppen. Andernfalls könnte sein Land in einen neuen Bürgerkrieg geraten. Es war der erste Besuch eines libanesischen Regierungschefs im Weißen Haus seit 2009.
Im Süden des Libanons findet aktuell ein Militäreinsatz zur Entwaffung der Hisbollah-Miliz in mehreren Ortschaften statt. Im Zuge dessen sollen die libanesischen Streitkräfte wieder die Kontrolle übernehmen, während sich die israelischen Truppen zurückziehen. Die Vereinbarung war von den USA vermittelt worden.
Diese Nachricht wurde am 22.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
