"Er wird ihn billigen müssen"
Trump sieht Selenskyj bei Friedensplan im Zugzwang

US-Präsident Trump sieht den ukrainischen Präsidenten Selenskyj bezüglich des amerikanischen Friedensplans im Zugzwang.

    US-Präsident Donald Trump sitzt gestikulierend an seinem Schreibtisch im Oval Office
    US-Präsident Donald Trump vor versammelter Presse am 21.11.2025 im Oval Office (picture alliance / Consolidated News Photos / Yuri Gripas - Pool via CNP)
    Trump sagte vor Journalisten, Selenskyj werde den Plan billigen müssen, um ein Ende des Kriegs zu erreichen. Sollte er ihn ablehnen, werde er weiterkämpfen müssen. Vizepräsident Vance sagte, es sei eine Fantasievorstellung zu glauben, die Ukraine könnte den Krieg gegen Russland gewinnen, wenn die USA mehr Geld oder Waffen zur Verfügung stellten.
    Der 28-Punkte-Plan Washingtons sieht unter anderem vor, dass die Ukraine Gebiete abtritt, ihr Militär begrenzt und auf eine NATO-Mitgliedschaft verzichtet. Das entspricht zentralen Forderungen Moskaus. Selenskyj hatte gestern erklärt, die Ukraine stehe vor einer sehr schwierigen Wahl: Sie könne entweder ihre Würde oder einen wichtigen Partner verlieren. Trump hat Selenskyj bis Donnerstag Zeit gegeben, sich zu entscheiden und droht ansonsten mit einem Ende der amerikanischen Waffenlieferungen.
    Diese Nachricht wurde am 22.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.