
Die Tötungen hätten aufgehört und es gäbe auch keine Pläne mehr für die Hinrichtung von Demonstranten, erklärte Trump, ohne die Quellen dafür zu nennen.
Die iranischen Justizbehörden hatten zuvor erklärt, Teilnehmer der Demonstrationen auch in öffentlichen Schauprozesse zu verurteilen. Das US-Außenministerium hatte bereits für heute erste Hinrichtungen erwartet. Trump hatte für diesen Fall mit einer scharfen Reaktion gedroht. Ein Berater des geistlichen Oberhaupts Chamenei erklärte dazu, der Iran sei in der Lage, auf mögliche Angriffe der USA zu reagieren.
Bei dem harten Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Proteste im Iran sind nach Angaben von Aktivisten seit Ende Dezember mehr als 3.400 Menschen getötet worden. Die tatsächliche Zahl der Opfer könne auch deutlich höher liegen, teilte die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights mit Sitz in Oslo mit. Zudem seien mehr als 10.000 Demonstranten festgenommen worden.
Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
