Iran
Trump spricht vom Ende der Tötungen im Iran - Lufthansa meidet Luftraum

Die Lage im Iran soll sich nach Angaben von US-Präsident Trump nach der Niederschlagung der Proteste beruhigt haben.

    Menschen im Iran versuchen unter Duzenden von Leichen Opfer zu identifizieren. Seit mehr als zwei Wochen demonstrieren Iraner gegen die autoritäre Führung ihres Landes. Menschenrechtsorganisationen dokumentieren tausende Todesfälle.
    Nach den Protesten im Iran hat die Justiz erste Anklagen erhoben. (Uncredited/VALIDATED UGC/AP/dpa)
    Die Tötungen hätten aufgehört und es gäbe auch keine Pläne mehr für die Hinrichtung von Demonstranten, erklärte Trump, ohne die Quellen dafür zu nennen.
    Die iranischen Justizbehörden hatten zuvor erklärt, Teilnehmer der Demonstrationen auch in öffentlichen Schauprozessen zu verurteilen. Das US-Außenministerium rechnete daraufhin mit ersten Hinrichtungen. Trump hatte für diesen Fall mit einer scharfen Reaktion gedroht. Ein Berater des geistlichen Oberhaupts Chamenei erklärte dazu, der Iran sei in der Lage, auf mögliche Angriffe der USA zu reagieren.
    Aufgrund der angespannten Sicherheitslage meidet die Lufthansa bis auf Weiteres den Luftraum über dem Iran und dem Nachbarland Irak. Dies gelte für alle Fluglinien der Lufthansa-Gruppe, sagte ein Konzernsprecher der Nachrichtenagentur AFP.
    Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.