
Knapp zwei Monate vor der Wahl im November trafen die Demokratin und der Republikaner erstmals persönlich aufeinander. Zu Beginn der Debatte stand die Wirtschaft im Mittelpunkt. Harris und Trump machten sich gegenseitig Vorwürfe. Harris erklärte, sie sei die einzige auf der Bühne, die einen Plan habe, um die Mittelklasse zu stärken. Sie versprach Steuererleichterungen für junge Familien und kleine Unternehmen. Trump dagegen werde das tun, was er in seiner ersten Amtszeit getan habe, nämlich die Steuern für große Konzerne und Milliardäre zu kürzen.
Trump wiederum warf der amtierenden Vize-Präsidentin Harris vor, sie habe gemeinsam mit Präsident Biden für die wahrscheinlich höchste Inflation in der Geschichte des Landes gesorgt. Zudem hätten beide Millionen Menschen aus Gefängnissen und Psychiatrien ins Land gelassen, die insbesondere Hispanics und Afroamerikanern die Arbeitsplätze wegnähmen. Er hingegen werde neue Jobs schaffen und für eine - wie Trump formulierte - "großartige Wirtschaft" sorgen, wie er es bereits in seiner ersten Amtszeit getan habe.
Die beiden Bewerber haben jeweils zwei Minuten, um auf Fragen der Moderatoren zu antworten. Das Mikrofone des anderen ist in dieser Zeit stummgeschaltet.
Diese Nachricht wurde am 11.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
