Rede an die Nation
Trump: US-Ziele im Iran-Krieg stehen "kurz vor der Vollendung" - Bartsch: "Trump weiß nicht mehr, was er tut"

Die USA haben nach Einschätzung von Präsident Trump ihre strategischen Ziele im Krieg gegen den Iran bald erreicht.

    US-Präsident Donald Trump spricht an einem Rednerpult im Weißen Haus zur Nation über den Krieg gegen den Iran.
    US-Präsident Donald Trump (dpa / AP / Alex Brandon)
    In einer Rede an die Nation sagte Trump, unter anderem seien die iranische Marine und Luftwaffe zerstört worden. In den nächsten zwei bis drei Wochen werde man das Land extrem hart treffen. Zugleich begründete der Präsident den Krieg mit der nuklearen Bedrohung. Er werde nie erlauben, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen gelange. Weiter führte Trump aus, dass er die USA nicht in der Hauptverantwortung sehe, die für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Transport wichtige Straße von Hormus zu sichern. In seiner Rede ging der US-Präsident nicht auf die NATO ein, auch seine jüngste Drohung, die USA könnten aus der Allianz austreten, wiederholte er nicht.
    Die US-Demokraten kritisierten die Ansprache Trumps als zusammenhangslos. Er habe kaum Antworten auf die grundlegendsten Fragen der amerikanischen Bevölkerung geliefert, hieß es in den Erklärungen zweier Senatoren.
    Der Linken-Politiker Bartsch sagte im Deutschlandfunk, die Ziele Trumps im Iran seien nach wie vor unklar. Die Bombardierung werde das Problem des iranischen Atomprogramms nicht lösen. Bartsch ergänzte, der US-Präsident sei ein "alter Mann", der offenbar nicht mehr genau wisse, was er mache.
    Diese Nachricht wurde am 02.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.