USA
Trump verklagt US-Finanzministerium auf zehn Milliarden Dollar Schadensersatz

US-Präsident Trump hat das amerikanische Finanzministerium und die Bundessteuerbehörde IRS wegen des Vorwurfs der unerlaubten Weitergabe seiner Steuererklärungen an die Presse auf Schadenersatz verklagt.

    Der Internal Revenue Service (Abkürzung IRS) ist die Bundessteuerbehörde der Vereinigten Staaten und ist dem Finanzministerium unterstellt.
    Der Internal Revenue Service (Abkürzung IRS) wird von US-Präsident Trump verklagt (Archivbild). (Getty Images via AFP / TASOS KATOPODIS)
    Trump verlangt zehn Milliarden Dollar. Seine Anwälte reichten die Klageschrift auch im Namen von Trumps Söhnen Eric und Donald Jr. sowie des Trump-Familienunternehmens bei einem Gericht in Miami ein. In der Klageschrift heißt es, die IRS und das US-Finanzministerium hätten die vertraulichen Steuererklärungen der Trumps nicht ausreichend geschützt. Der Ruf der Kläger sei dadurch geschädigt worden, und sie hätten finanzielle Nachteile erlitten.
    Der Präsident hatte seine Steuerunterlagen im Gegensatz zu seinen Vorgängern jahrelang unter Verschluss gehalten. Sie wurden jedoch während seiner ersten Amtszeit von einem ehemaligen IRS-Mitarbeiter an die "New York Times" lanciert. Diese hatte im Jahr 2020 unter Berufung auf die Steuerunterlagen von äußerst geringen und häufig gar keinen Bundessteuerzahlungen Trumps berichtet.
    Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.