Der Preis für die Nordseesorte Brent sank im frühen Handel um 0,8 Prozent auf rund 107 Dollar pro Barrel. Trump sagte, er komme einer Bitte der iranischen Regierung nach. Zudem sagte er, die Gespräche mit Teheran liefen sehr gut. Als Geste des guten Willens erlaube der Iran zehn unter pakistanischer Flagge fahrenden Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. - Gleichzeitig gibt es Medienberichte, wonach die US-Regierung erwägt, 10.000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu schicken.
Trump hatte vor knapp einer Woche damit gedroht, Kraftwerke im Iran zu zerstören, sollte Teheran die Meerenge nicht vollständig für den Schiffsverkehr öffnen. Das Regime in Teheran, das bestreitet, dass es direkte Gespräche mit den USA gibt, drohte im Gegenzug damit, sämtliche US-Anlagen zur Energieversorgung sowie Informationstechnologie in der Region ins Visier zu nehmen. Ein Angriff auf die Stromversorgung hätte für die Golfstaaten katastrophale Folgen. Länder wie Bahrain und Katar decken ihren Trinkwasserbedarf zu 100 Prozent aus stromintensiven Meerwasserentsalzungsanlagen.
Diese Nachricht wurde am 27.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
