Iran-Krieg
Trump: Vorerst keine Angriffe auf Atomanlagen

Die US-Streitkräfte werden nach Angaben von Präsident Trump vorerst keine iranischen Kraftwerke und andere Energieinfrastruktureinrichtungen des Landes angreifen.

    US-Präsident Trump sitzt am Schreibtisch im Oval Office und zieht eine Grimasse.
    US-Präsident Trump setzt Angriffe auf iranische Kraftwerke aus. (picture alliance / abaca / Pool )
    Das gelte für fünf Tage, sagte Trump in Washington. In den beiden vergangenen Tagen ​habe es gute und produktive Gespräche mit dem Iran gegeben. Die ⁠Aussetzung sei ⁠weiter vom Erfolg ⁠laufender ⁠Gespräche abhängig. Die Führung in Teheran wertete die Ankündigung von Trump als Erfolg und sprach von einem Rückzieher.
    Der US-Präsident hatte dem Iran am Samstag ein Ultimatum zur Freigabe der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr gestellt. Ansonsten würden die USA Kraftwerke im Iran zerstören. Die Frist wäre in der kommenden Nacht abgelaufen. Teheran drohte im Gegenzug, dann sämtliche US-Energieanlagen in der Golfregion ins Visier zu nehmen.
    Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.