
In dem Entwurf für eine Charta ist festgelegt, dass Trump selbst den Vorsitz führt und dass nur von ihm eingeladene Staats- und Regierungschefs Mitglieder sein können. Die reguläre Mitgliedschaft endet demnach nach drei Jahren – es sei denn, Länder zahlen eine Milliarde US-Dollar in den Etat des Rats ein.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bestätigten viele Regierungen den Erhalt der Einladungen, reagierten aber zurückhaltend darauf. Demnach warnten Diplomaten, dass der Plan die Arbeit der Vereinten Nationen beeinträchtigen könne. Lediglich Ungarn habe die Einladung angenommen.
UNO-Generalsekretär Guterres reagierte gelassen auf den Vorstoß. Es stehe den Mitgliedstaaten frei, sich in verschiedenen Gruppen zusammenzuschließen, sagte sein Sprecher. Die Vereinten Nationen würden ihre ihnen übertragenen Aufgaben weiterhin wahrnehmen, fügte er hinzu.
Diese Nachricht wurde am 18.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
