Vor Präsidentenwahl in Honduras
Trump will in USA inhaftierten Ex-Staatschef Hernández begnadigen - erneute Einmischung in Wahlkampf

US-Präsident Trump hat angekündigt, den in den Vereinigten Staaten inhaftierten Ex-Staatschef von Honduras, Hernández, zu begnadigen.

    Honduras' Ex-Präsident Juan Orlando Hernandez in Handschellen in Tegucigalpa am 15. Februar 2022
    Honduras' Ex-Präsident Juan Orlando Hernandez in Handschellen (Archivfoto 2022) (AFP/Photo by Str)
    Dieser sei "hart und unfair" behandelt worden, hieß es zur Begründung. Der konservative Politiker war 2024 in den USA unter anderem wegen Drogenhandels zu 45 Jahren Haft verurteilt worden. Zugleich gab Trump eine Empfehlung für die morgen in Honduras stattfindenden Präsidentschaftswahl ab und verband dies mit Hilfszusagen. Sollte der konservative frühere Bürgermeister der Hauptstadt Tegucigalpa, Asfura, gewinnen, könne das mittelamerikanische Land auf die Unterstützung der USA setzen. Im Falle eines anderen Wahlausgangs aber werde Washington "kein Geld verschwenden".
    Als aussichtsreiche Kandidaten neben Asfura gelten die linksgerichtete Kandidatin Moncada und der liberale Bewerber Nasralla.
    Diese Nachricht wurde am 29.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.