Vereinte Nationen
Trump wirft UNO vor, Probleme zu schaffen, statt sie zu lösen

Zum Auftakt der 80. UNO-Generaldebatte hat US-Präsident Trump die Vereinten Nationen scharf kritisiert.

    US-Präsident Trump steht in einem blauen Anzug mit einer roten Krawatte an einem Rednerpult. Er spricht und gestikuliert mit seinen Händen.
    US-Präsident Trump bei seiner Rede vor der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen. (picture alliance / Sipa USA / Sipa USA)
    Er warf der UNO vor, sie löse zu selten Probleme und schaffe stattdessen neue, die die USA dann lösen müssten. Unter anderem machte er die Vereinten Nationen für unkontrollierte Einwanderung verantwortlich. Mit Blick auf die jüngste Annerkennung Palästinas als Staat durch etliche westliche Verbündete sagte der US-Präsident, dies sei eine Belohnung für die Terrororganisation Hamas.
    Der türkische Präsident Erdogan, der im Anschluss an Trump sprach, forderte stattdessen weitere Länder auf, einen palästinensischen Staat anzuerkennen. Zudem solle die UNO schnellstmöglich für eine Waffenruhe im Gazastreifen sorgen.
    Eröffnet worden war die Generaldebatte von der Präsidentin der Vollversammlung, der früheren Bundesaußenministerin Baerbock. UNO-Generalsekretär Guterres sagte, es habe ein Zeitalter rücksichtsloser Zerstörung und unerbittlichen menschlichen Leids begonnen. Nur die Kooperation aller Länder könne die Situation ändern.
    Diese Nachricht wurde am 23.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.