China
Trump zu Gesprächen in Peking - Xi spricht von "wichtigster Beziehung" der Welt, warnt aber vor Konflikt in Taiwanfrage

US-Präsident Trump ist in Peking von Staats- und Parteichef Xi Jinping mit einer prunkvollen Zeremonie empfangen worden.

    US-Präsident Donald Trump trifft sich mit Chinas Präsident Xi Jinping in der Großen Halle des Volkes.
    US-Präsident Trump in China (Mark Schiefelbein / AP / dpa)
    Im Anschluss folgte ein erstes Gespräch. Themen waren die Kriege gegen den Iran und in der Ukraine sowie die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Außerdem ging es um die Taiwan-Frage. Dabei warnte Xi, die Beziehungen zu den USA könnten in "eine äußerst gefährliche Lage" kommen. China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets und strebt eine Vereinigung mit dem Festland an - notfalls auch mit militärischen Mitteln. Die USA unterstützen den demokratisch regierten Inselstaat und planen unter anderem den Verkauf von Waffen.
    Beim anschließenden Staatsbankett hob Xi die Bedeutung des Verhältnisses zu den USA hervor. Es handle sich um die wichtigste bilaterale Beziehung der Welt. Beide Großmächte sollten Partner statt Gegner sein. Trump würdigte die Gespräche als positiv und konstruktiv. Er bezeichnete Xi als "Freund" und lud ihn zu einem Gegenbesuch in Washington im September ein.
    Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten seit fast einem Jahrzehnt. Trump wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet.
    Diese Nachricht wurde am 14.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.