USA
Trumps Äußerungen gegenüber Papst Leo lösen Empörung aus

Das Verhalten von US-Präsident Trump gegenüber Papst Leo XIV. hat Empörung unter Gläubigen und in der Politik ausgelöst.

    Papst Leo XIV. winkt, bevor er in ein blaues Flugzeug am Flughafen Rom-Fiumicino, Italien, einsteigt.
    Papst Leo XIV. zeigt sich unbeeindruckt Trumps Anwürfen. (picture alliance/Photoshot)
    Trump hatte dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche vorgeworfen, mit seinen Friedensappellen eine "schreckliche Außenpolitik" zu vertreten. Zudem sei Leo zu schwach, was das Thema Kriminalitätsbekämpfung angehe. Der Papst sei kein Politiker und er solle aufhören, der radikalen Linken nach dem Mund zu reden, so Trump weiter.
    Mehrere geistliche Persönlichkeiten aus den USA distanzierten sich von den Äußerungen des Präsidenten. Der Trump-nahe Bischof Barron nannte dessen Worte "völlig unangemessen und respektlos". Auch aus der internationalen Politik wurde Kritik laut. Italiens Ministerpräsidentin Meloni erklärte wörtlich, die "Worte des US-Präsidenten gegenüber dem Heiligen Vater" seien inakzeptabel. Es sei richtig und normal, dass das Oberhaupt der katholischen Kirche zum Frieden aufrufe und Krieg verurteile.
    Papst Leo erklärte während seiner Afrika-Reise, er habe keine Angst vor der US-Regierung und werde sich weiterhin gegen Krieg aussprechen. Zu viele Menschen litten und zu viele Unschuldige würden getötet.
    Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.