
Der Justizausschuss des US-Senats vortierte mit 12 zu 10 Stimmen für den früheren Privatanwalt von Präsident Trump.
(Audio) Damit kann die Nominierung nun dem Senatsplenum zur endgültigen Abstimmung vorgelegt werden. Blanche hatte im Vorfeld Zugeständnisse gemacht, um den Widerstand innerhalb der republikanischen Partei auszuräumen. Er kündigte an, dass es einen umstrittenen Fonds nicht geben werde. Damit sollten unter anderem Trump-Anhänger finanziell entschädigt werden, die im Zusammenhang mit dem Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 verurteilt worden waren.
Blanche ist seit der Entlassung von Justizministerin Bondi im Frühjahr kommissarisch im Amt. Die oppositionellen Demokraten halten ihn als Justizminister für ungeeignet. In ihren Augen vertritt der Jurist einseitig Trumps Interessen.
Diese Nachricht wurde am 04.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
