US-Zentralbank
Trumps Kandidat Warsh will unabhängig vom Weißen Haus bleiben

In den USA hat der von Präsident Trump als neuer Fed-Chef nominierte Banker Warsh versichert, die Unabhängigkeit der Zentralbank zu bewahren.

    Kevin Warsh steht hinter einem Mikrofon und hält seine rechte Hand in die Höhe, in der er einen Stift hält.
    Der nominierte Kandidat für die Leitung der US-Zentralbank Fed, Kevin Warsh (AP / Jose Luis Magana)
    Bei seiner Anhörung vor US-Senatoren betonte Warsh, er werde keine Marionette Trumps sein. Er setze sich dafür ein, dass die Gestaltung der Geldpolitik weiterhin streng unabhängig bleibe.
    Trump sagte jedoch dem Sender CNBC, er wäre enttäuscht, wenn der neue Fed-Chef nicht rasch die Zinssätze senken würde. Die USA sollten die niedrigsten Zinssätze der Welt haben, so Trump.
    Warsh benötigt die Zustimmung des Bankenausschusses im Senat, um die Nachfolge des derzeitigen Fed-Chefs Powell anzutreten. Dessen Amtszeit endet regulär Mitte Mai. Trump hatte Powell immer wieder scharf kritisiert und dazu gedrängt, die Zinsen stark zu senken. Powell widersetzte sich den Forderungen.
    Diese Nachricht wurde am 22.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.