
Trump wisse schlicht und einfach nicht, wie er weiter vorgehen solle. Deswegen sei es in der Rede mit keinem Wort um den Iran-Krieg gegangen. Stattdessen sei das Augenmerk auf ein altbekanntes Anliegen Trumps gelegt worden, erklärte Röttgen.
In seiner Ansprache hatte Trump China den größten Hackerangriff auf Wahldaten in der Geschichte vorgeworfen. Er sagte, man werde Dokumente freigeben, die schockierende Schwachstellen im amerikanischen Wahlsystem aufzeigten. China habe sich über mehrere Jahre hinweg mehr als 200 Millionen Datensätze von US-Wählern angeeignet.
Keine Hinweise auf Wahlmanipulation 2020
Trump behauptet immer wieder – ohne jegliche Grundlage – dass ihm 2020 die Präsidentschaft von dem Demokraten Biden "gestohlen" worden sei. Amerikanische Geheimdienste hatten im Jahr 2021erklärt, es gebe keine Hinweise auf eine Manipulation der Wahlen von 2020. Kritiker Trumps hatten im Vorfeld der Rede Vermutungen geäußert, der Präsident könnte von der schwierigen Lage im Irankrieg ablenken wollen.
Vor Kurzem schaltete das Weiße Haus eine Internetseite zur Integrität von Wahlen frei. Eine unabhängige Auswertung der Angaben dort dauert an.
Diese Nachricht wurde am 18.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
