
Das Oberlandesgericht in Prag wies eine Beschwerde zurück und bestätigte eine Entscheidung der Vorinstanz. Die in Deutschland für den Fall zuständige Staatanwaltschaft Halle erklärte, es sei davon auszugehen, dass Liebich innerhalb von zehn Tagen in die Justizvollzugsanstalt in Chemnitz gebracht werde. Über die weitere Unterbringung entscheide dann die Anstaltsleitung.
Liebich war im Juli 2023 in Deutschland wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden. Nach der Verurteilung hatte Liebich das Geschlecht von männlich auf weiblich ändern lassen. Vor Haftantritt war Liebich untergetaucht und im vergangenen Apil in Tschechien festgenommen worden. Liebich gab im Laufe der Verhandlung an, wegen der möglichen Unterbringung in einem Männergefängnis nicht ausgeliefert werden zu wollen.
Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
