
Die Untersuchungen erfolgen in der Nähe der Gemeinde Temelin, rund 60 Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt. Dort soll rund 100 Meter tief in den Boden gebohrt werden, wie die Behörden mitteilten.
In Temelin befindet sich auch eines der beiden Atomkraftwerke des Landes. Für das geplante Endlager sind noch drei weitere Standorte in Tschechien in der engeren Auswahl. Auch dort sind jeweils Bohrungen geplant.
Die endgültige Entscheidung für einen der Standorte soll im Jahr 2030 erfolgen. Tschechien setzt anders als Deutschland weiter auf die Kernenergie. Der Anteil der Atomkraft an der Stromproduktion lag im vorigen Jahr bei mehr als 40 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 02.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
